Prozess · 5 Min. Lesezeit ·
Von CAD zum Metall-Prototyp: So funktioniert generativer Microguss
Der generative Microguss fertigt Metall-Prototypen und Kleinserien direkt aus CAD-Daten, im selben Gießverfahren und Werkstoffspektrum wie Serienteile.

Das Wichtigste in Kürze
- Kein Serienwerkzeug nötig: Modelle und Teile entstehen direkt aus CAD-Daten.
- Der Gießprozess ist identisch mit der Serienfertigung. Prototypen spiegeln Serieneigenschaften wider.
- Ein Modell kann gleichzeitig in mehreren Legierungen gegossen werden.
Das Problem mit Metall-Prototypen
Prototypen sind nur dann hilfreich, wenn sie sich wie das Serienteil verhalten. Ein Prototyp aus einem anderen Verfahren oder Werkstoff kann Probleme verbergen, die erst mit dem Serienstart sichtbar werden.
Der generative Ansatz
Beim generativen Microguss entsteht das Modell direkt aus Ihren CAD-Daten, ganz ohne Werkzeug. Anschließend wird es in Einzelküvetten im selben Gießverfahren wie unser Serien-Microguss vergossen.

- CAD-Daten senden.
- Das Modell wird generativ aus Ihren Daten gefertigt.
- Das Modell wird im Serienprozess gegossen, auf Wunsch in mehreren Legierungen gleichzeitig.
- Sie erhalten Metallteile im Serienwerkstoff für Ihre Tests.
Prototypen für Stanzteile
Mit dem generativen Microguss entstehen auch Prototypen späterer Stanzteile, direkt aus dem Datensatz und noch bevor ein Stanzwerkzeug existiert.

Häufige Fragen
Brauche ich für den generativen Microguss ein Werkzeug?
Nein. Modelle und Teile entstehen direkt aus CAD-Daten.
Ist die Lieferung schnell?
Ja. Der generative Microguss verbindet komplexe Geometrien und feine Wandstärken mit kurzen Lieferzeiten.


